Kilimandscharo
Shira-Route
Ein hoher Start auf dem Shira-Plateau, mit dem Geländewagen auf 3.400 m (11.155 ft).
- Dauer
- 6–7 Tage
- Distanz
- 56 km (35 mi)
- Gipfel
- 5.895 m (19.341 ft)
- Übernachtung
- Zelten
- Andrang
- Ruhig
- Schwierigkeit
- Schwer
Die Shira-Route beginnt mit einer Fahrt hinauf aufs Shira-Plateau und lässt den westlichen Regenwald aus. Danach folgt sie dem Lemosho-Weg zum Lava Tower, nach Barranco und zum Gipfel. Wegen des hohen Starts ist die Akklimatisierung das Hauptthema.
Die Shira-Route ist der ältere Westzugang zum Kilimandscharo. Nach der Registrierung am Londorossi Gate führt eine Geländewagenpiste durch Wald und Moorland zur Morum Barrier auf etwa 3.400 m (11.155 ft) auf dem Shira-Plateau, wo die Wanderung beginnt. Von dort quert die Route das Plateau und folgt demselben Weg wie Lemosho zum Lava Tower, zum Barranco Camp und zum Südrundweg.
Der hohe Start
Der Start auf 3.400 m (11.155 ft) unterscheidet Shira von den anderen Routen – und er ist ebenso Nachteil wie Vorteil. Man geht von Arusha auf 1.400 m (4.593 ft) direkt zu einer Übernachtung über 3.500 m (11.483 ft) am ersten Tag, ohne die zwei Tage allmählichen Aufstiegs, die Lemosho bietet. Manche spüren die Höhe schon in der ersten Nacht. Deshalb empfehlen wir meist eher Lemosho, es sei denn, Sie sind bereits akklimatisiert.
Wann Shira sinnvoll ist
Shira ist eine gute Wahl, wenn Sie gerade den Mount Meru bestiegen oder Zeit in der Höhe verbracht haben: Ihr Körper ist auf den hohen Start vorbereitet, und Sie sparen einen Tag im Wald. Das Plateau selbst ist großartig: weites, offenes Moorland, die Reste eines uralten Vulkans, mit dem Grat der Shira Cathedral im Süden und dem Kibo vor Ihnen.
Zum Gipfel
Ab dem Shira 2 Camp ist die Route mit Lemosho identisch: hinauf zum Lava Tower, hinunter nach Barranco, über die Barranco Wall nach Karanga und weiter zum Barafu Camp für die Gipfelnacht zum Stella Point und Uhuru Peak. Der Abstieg erfolgt über die Mweka-Route.
Warum diese Route
- Eine Fahrt auf 3.400 m (11.155 ft): direkt aufs Shira-Plateau
- Weite Blicke über das Plateau zum Kibo schon am ersten Tag
- Lava Tower, Barranco Wall und Südrundweg
- Eine natürliche Fortsetzung nach einer Besteigung des Mount Meru
Gut zu wissen
- Der hohe Start lässt wenig Zeit zur Akklimatisierung: nicht ideal für eine erste Besteigung
- Der westliche Regenwald fehlt
- Für die meisten Bergsteiger ist Lemosho die bessere Westroute
- Nur Zelten
Routenkarte
Karte: Shira-Route
Der Weg, wie er im Gelände verläuft, mit jedem Tor, Camp und Hochpunkt. Tippen Sie auf einen Ort in der Liste, um ihn auf der Karte zu finden.
Höhe
Höhenprofil
Wie hoch Sie steigen und wo Sie schlafen. Senken in der Linie sind Tage nach dem Prinzip „hoch gehen, tief schlafen“, die dem Körper bei der Anpassung helfen.
Tag für Tag
Reiseverlauf: Shira-Route
Registrierung am Londorossi Gate, dann Fahrt über die Geländewagenpiste zur Morum Barrier auf etwa 3.400 m (11.155 ft). Eine kurze, leichte Wanderung über das Plateau führt zum Shira 1 Camp. Ruhen Sie sich aus und trinken Sie viel: Sie haben an einem Tag viel Höhe gewonnen.
Übernachtung: Shira 1 Camp
Ein leichter Tag über das Shira-Plateau mit einem optionalen Abstecher zur Shira Cathedral und Blick über den Südrand. Solche kurzen Tage sind bewusst geplant, um Ihnen bei der Akklimatisierung zu helfen.
Übernachtung: Shira 2 Camp
Aufstieg in die alpine Wüste zum Lava Tower auf 4.630 m (15.190 ft) zum Mittagessen, dann Abstieg zum Barranco Camp unter der großen Barranco Wall. „Hoch gehen, tief schlafen“ – der wichtigste Akklimatisierungstag der Besteigung.
Übernachtung: Barranco Camp
Kraxelei die Barranco Wall hinauf, dann weiter auf dem Südrundweg über Grate und Täler unter dem Heim- und dem Kersten-Gletscher zum Karanga Camp.
Übernachtung: Karanga Camp
Ein kurzer Aufstieg nach Barafu, dem Hochlager auf einem Felsgrat mit Blick auf den Mawenzi. Essen Sie früh und ruhen Sie sich aus: Der Gipfelanstieg beginnt gegen Mitternacht.
Übernachtung: Barafu Camp
Nachts hinauf zum Stella Point (5.756 m (18.885 ft)) am Kraterrand, dann weiter zum Uhuru Peak zum Sonnenaufgang. Abstieg nach Barafu für eine Pause und weiter hinunter zum Mweka Camp im Wald.
Übernachtung: Mweka Camp
Ein letzter Abstieg durch den Regenwald zum Mweka Gate, wo Sie Ihre Gipfelurkunde erhalten.
Gut zu wissen
Shira-Route: Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen der Shira- und der Lemosho-Route? +
Beide kommen von Westen und teilen sich den Weg ab dem Shira 1 Camp. Lemosho beginnt zu Fuß auf etwa 2.100 m (6.890 ft) und führt zwei Tage durch den Regenwald; Shira beginnt mit dem Fahrzeug auf etwa 3.400 m (11.155 ft). Lemosho bietet die bessere Akklimatisierung.
Ist die Shira-Route für Anfänger geeignet? +
Meist nicht. Ein Start auf 3.400 m (11.155 ft) am ersten Tag lässt dem Körper wenig Zeit zur Anpassung. Sie eignet sich für bereits akklimatisierte Trekker, etwa nach einer Besteigung des Mount Meru.
Vergleichen
Weitere Routen auf den Kilimandscharo
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Die beliebteste Route am Kilimandscharo: Regenwald, Lava Tower und Barranco Wall.
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- Zelten
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- Anspruchsvoll
- Übernachtung
- Zelten
- Andrang
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- Distanz
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- Schwierigkeit
- Mittel
- Übernachtung
- Berghütten
- Andrang
- Stark besucht
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